Die inklusive Sprachbildung erfährt zunehmend Beachtung in der Fachdiskussion. Aus sonderpädagogischer Perspektive wird mit inklusiver Sprachbildung die Erweiterung der sprachlich-kommunikativen Fähigkeiten intendiert, um schulische Teilhabe zu stärken. Dabei steht nicht nur die Teilhabe an Bildungsangeboten im Vordergrund, sondern auch die Bewältigung vielfältiger kommunikativer Anforderungen (z.B. Unterrichtsgespräch, Gruppenarbeit, Pausengespräche, Ankommen in der Klasse). Inklusive Sprachbildung erfordert demnach, dass neben der Bildungssprache Deutsch auch weitere Sprachgebrauchsweisen, wie Alltagssprache, Jugendsprache, Familiensprachen gleichwertig im Unterricht einbezogen werden. Mit dem WoKo-Spiralmodell wird vor diesem Hintergrund eine über die Alltagssprache hinausgehende systematische Herangehensweise zur Förderung des Sprachgebrauchs beschrieben, die sowohl bei UK- als auch DaZ-Förderung Anwendung findet. Im Fokus steht hierbei der systematische und entwicklungslogische Einsatz von Wortkombinationen. Praxisnah werden didaktische Ansätze diskutiert, um den Einsatz von Wortkombinationen im Unterricht zu optimieren.
A6 Inklusive Sprachbildung und das WoKo-Spiralmodell: Systematische Förderung des Sprachgebrauchs bei UK- und DaZ-Förderung(Prof. Dr. Jens Boenisch / Dr. Lena Lingk)
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Das WoKo-Spiralmodell unterstützt inklusive Sprachbildung durch den systematischen Aufbau von Wortkombinationen. Der Workshop zeigt praxisnahe Ansätze für Unterstützte Kommunikation und Deutsch als Zweitsprache, die Kommunikation und Teilhabe stärken.
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